L’intégration économique et politique de l'Eurasie : objectifs réalistes ?

  Veuillez-trouver ci dessous mon interview de ce début 2017 pour la lettre de l'Association Nationale des Auditeurs Jeunes de l'Institut des Hautes Etude de Défenses Nationales /// WWW.ANAJ-IHEDN.ORG Comment définir l’axe eurasiatique ? Je crois qu’il faut tout d’abord envisager cet Read more

Conférence au MGIMO sur la politique étrangère de François Fillon (27/02/2017)

La politique étrangère de François Fillon : vers un nouveau gaullisme francais ? Photos sur le site du MGIMO Photos sur Facebook Bonjour à tous et merci beaucoup à cette institution qu’est MGIMO de nous recevoir aujourd’hui. Mon propos sera court, je souhaiterais vous parler Read more

Interview chez Sputnik avec Rachel Marsden

Interview avec Rachel Marsden dans les locaux de Sputnik Paris (source originale) Read more

Artikel in deutscher Sprache

RUSSISCHE DEMOGRAFIE: WINTER ODER FRÜHLING, ABHÄNGIG DAVON, OB DIE ANALYSE AUS DEM WESTEN ODER AUS RUSSLAND SELBST KOMMT

Saker

Am 2. September 2014 veröffentlichte Mascha Gessen, eine Aktivistin für die Rechte sexueller Minderheiten, in der viel zitierten New York Review of Books (NYR) einen Artikel mit dem provokativen Titel Die sterbenden Russen, der mit einer düsteren Winterfotografie illustriert wurde, die 1997 am Bahnhof einer kleinen Stadt südwestlich von Moskau aufgenommen wurde, in Aprelewka. Das Bild zeigt Menschen, von hinten, die in gebeugter Haltung Eisenbahngleise queren. Über dieses negative Bild hinaus ist auch der Denkansatz, der in dem Artikel entwickelt wird, von empörender Voreingenommenheit, einzig, um Putins Politik zu schmähen, dass er im Grunde vor allem zeigt, dass die liberale Opposition der jetzigen russischen Regierung nur über einen knappen Vorrat an Argumenten und Ideen verfügt. In dem Versuch, dem russischen Frühling etwas entgegen zu setzen, bleibt einigen westlichen Demografieexperten nichts als die Lüge.

Der Bevölkerungsrückgang der 90er

Zwischen 1991 und 1999 brach die russische Geburtenrate zusammen und gleichzeitig explodierte die Sterblichkeit, so dass die Bevölkerung des Landes nennenswert zurückging, um fast eine Million Einwohner im Jahr. Damals war Russland in den Händen einer Elite, die entschlossen war, das Land zusammenbrechen zu lassen, in einem Vorgang, den sie als einen wirtschaftlichen Übergang darstellten, der zumindest innerhalb der Grenzen Russlands ausser Kontrolle geraten war. Der Kollaps der Bevölkerung während dieser Periode war etwas, das historisch noch nie geschehen war, schlimmer als das, was das Land während der Kriege gesehen hatte. Dieser demografische Absturz erschien hoffnungslos und Russland schien dazu verdammt, zu verschwinden.

Indicators of the Russian demography from 1990 to 2013
Year Births Deaths Demographic
balance
Birth
rate
(1)
Death
rate
(2)
1990 1 988 858 1 655 993 332 865 13,4 1,89
1991 1 794 626 1 690 657 103 969 12,1 1,73
1992 1 587 644 1 807 441 -219 797 10,7 1,55
1993 1 378 983 2 129 339 -750 356 9,3 1,38
1994 1 408 159 2 301 366 -893 207 9,5 1,38
1995 1 363 806 2 203 811 -840 005 9,2 1,34
1996 1 304 638 2 082 249 -777 611 8,8 1,28
1997 1 259 943 2 015 779 -755 836 8,5 1,23
1998 1 283 292 1 988 744 -705 452 8,7 1,24
1999 1 214 689 2 144 316 -929 627 8,3 1,17
2000 1 266 800 2 225 332 -958 532 8,6 1,19
2001 1 311 604 2 254 856 -943 252 9,0 1,22
2002 1 397 000 2 332 300 -935 300 9,6 1,28
2003 1 483 200 2 370 300 -887 100 10,2 1,32
2004 1 502 477 2 295 402 -792 925 10,4 1,34
2005 1 457 376 2 303 935 -846 559 10,2 1,29
2006 1 479 637 2 166 703 -687 066 10,3 1,30
2007 1 610 100 2 080 400 -470 300 11,3 1,41
2008 1 717 500 2 081 000 -363 500 12,0 1,50
2009 1 764 000 2 010 500 -246 500 12,3 1,54
2010 1 789 600 2 031 000 -241 400 12,5 1,56
2011 1 793 828 1 925 036 -131 208 12,6 1,58
2012 1 896 263 1 898 836 -2 573 13,3 1,69
2013 1 901 182 1 878 269 22 913 13,1 1,70
source : Rosstat
(1) The birth rate is the ratio of the annual number of births over the total average population of the year. It is often expressed in parts per thousand (‰)
(2) The fertility rate, or fertility index is the ratio of the number of live births in a year over the number of women of reproductive age (15-49 years)

Text zur Tafel:
Indokatoren russischer Demografie von 1990 bis 2013
Jahr Geburten Todesfälle demografische Bilanz Geburtenrate Sterberate

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Der Syrienkrieg: ein Kampf um Energie?

Selbst wenn die sehr wichtigen syrischen Erdgasvorkommen nicht mehr die gleiche Bedeutung heute haben als vor 12 Jahren, als der Krieg geplant wurde, bleiben sie ein unsichtbares Problem des Konfliktes. Die Wirtschaftskommission der nationalen Koalition verbrachte ihre wichtigste Arbeit über die Verteilung des Gases zwischen den Verbündeten «the day after“ [am Tag danach] des programmierten Falls des syrischen Staates. Jedoch da dieser nicht eintrifft, revidieren die Großmächte ihre Kopie.

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Während der Krieg in Syrien weitergeht vergessen die Mainstream-Medien, die sich verzweifelt gegen den syrischen Staat einlegen, immer wieder an einen der kritischsten Aspekte dieses Konflikts zu erinnern: den Energie-Aspekt und besonders das Gas [1]. Dieser Aspekt erklärt vor allem die aktive Unterstützung von Russland, nicht wegen der Persönlichkeit von Baschar Al-Assad, sondern vor allem gegen den Zusammenbruch des syrischen Regimes, da er ein von außen gewolltes, geopolitisches Element, eines viel größeren Gerätes und direkt gegen Russland gerichtet ist.

Als Russland beginnt seinen Kopf ab der 2000er Jahre wieder hochzuheben, wird es in der Tat das größte Hindernis für den Plan der Kontrolle der Energie-Wege zwischen Europa und Eurasien via den Balkan, welchen die amerikanischen Strategen mit dem Krieg in Serbien 1999 programmiert und selbst gestartet haben.

Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union werden dann mit allen Mitteln versuchen, die Versorgung der europäischen Länder zu diversifizieren, um ihre Abhängigkeit in Richtung Moskau zu verringern. Dies ist der Anfang der Gaspipeline Nabucco, heute ein praktisch verlassenes Projekt, das ermöglichen sollte, Europa mit Gas zu versorgen, das in Aserbaidschan und Turkmenistan produziert wird, über eine Route, die die Türkei überquert und die Russische Föderation beiseiteließ und Griechenland umging. Um dieses Projekt herum, gab es einen sehr ehrgeizigen amerikanischen geopolitischen Plan: den türkischen Verbündeten zum zentralen Angelpunkt im «erweiterten Nahost» zu machen, und ihn in ein regionales Zentrum für Energie-Übertragung zwischen dem Balkan und dem Nahen Osten zu verwandeln.

Man versteht daher die US-Ambitionen besser, damit die Türkei der Europäischen Union beitritt und um auch diesen Staat in ihrem Einflussbereich zu halten, das ihnen ermöglichen würde, die Energieversorgung Europas indirekt aber streng zu kontrollieren, und vor allem eine kontinentale euro-russische Energie-Allianz zu verhindern, die gegen die Interessen der USA in Eurasien steht. Read more

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Der Terrorismus, von Boston über Damaskus bis nach Moskau

Seit dem Ende der UdSSR basiert einer der Gründungs-Mythen von der Euro-Amerikanischen Außenpolitik gegenüber Russland auf der Situation im Kaukasus. Seit 1994 ist der russische Staat mit einer bewaffneten Rebellion konfrontiert, die Unabhängigkeit fordert und die schnell an Scharen von ausländischen Söldnern appellieren wird, um diesen sogenannten Unabhängigkeitskrieg für Tschetschenien zu führen. Der Konflikt verwandelt sich schnell in einen Religionskrieg, speziell unter dem Druck dieser islamistischen Söldner, die versuchen werden, den Konflikt auf den ganzen Kaukasus zu erweitern, um dort ein regionales Kalifat zu errichten.

Seit Beginn der russischen militärischen Operationen im Kaukasus, um die Ordnung wieder herzustellen und zu verhindern, dass eine Teilung des Landes durch ausländische Hilfe geschieht, erlitt Russland einen nie erlebten moralischen und politischen Druck der Medien. Der westliche Medien-Mainstream hat nie aufgehört die islamistischen Soldaten des Kaukasus als Freiheitskämpfer darzustellen, die für eine hypothetische Unabhängigkeit kämpfen oder für das Überleben der gefährdeten Kulturen, die, wie man es im Jahr 2013, lange danach, sehen kann, nie bedroht wurden. Russland, das unter dem internationalen Dschihad-Terrorismus und seinen wichtigsten Unterstützern im Ausland leidet, (egal ob es die Golf-Staaten, die Türkei oder manche Westmächte sind) hat nur allzu selten Mitgefühl oder Unterstützung von den westlichen Ländern erhalten. Read more

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"Starkes, freies Land“!

Interview pour le magazine ZUERST!
 
Warum zieht es Ausländer wie Gerard Depardieu nach Rußland? Der in Rußland lebende Franzose Alexandre Latsa weiß die Antwort
 
Herr Latsa, der französische Schauspieler Gerard Depardieu bevorzugt es, einen russischen Paß zu haben. Einige westliche Medien zweifeln nun an seinem Geisteszustand. Können Sie die Entscheidung von Depardieu verstehen? 
Latsa: Selbstverständlich! Wie viele andere Franzosen übrigens auch. Im Jahr 2010 bekamen 4.500 Franzosen einen russischen Paß. Viele von ihnen haben russische Wurzeln, aber einige andere auch nicht. Diese ganze Entwicklung ist also nicht neu, nur die hysterische Reaktion der Medien. Dabei haben bereits so viele Franzosen ihr Land verlassen, vor allem wegen der hohen Steuern. Viele Prominente sind darunter, Schauspieler, Sportler und Geschäftsleute. Warum macht man dann um Depardieu so einen Wirbel?
Latsa: Die Medien sind besonders hart mit Gerard Depardieu. Ich glaube, daß das mehrere Gründe hat. Erstens ist er ein echter Franzose, er stammt aus einer sehr armen Familie, und er machte Karriere dank seines Talents und nicht wegen irgendwelcher Beziehungen seiner Familie. Solche Karrieren sind mittlerweile selten in Frankreich. Dann nahm er ja nicht nur die Staatsbürgerschaft an, sondern zeigte sich in den Medien als echter Freund Rußlands und seines Präsidenten. Er bezeichnete Rußland als eine echte Demokratie, das wollen weder Journalisten noch Politiker hören. 
Aber es ist die Wahrheit: Rußland ist nicht weniger demokratisch als jedes andere westliche Land.  Read more
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Depardieu ist Russe geworden: gar nicht so verrückt, diese Gallier!

Am 3. Januar 2013 erschien ganz überraschend ein Text auf der Kreml-Website, der bekannt gab, dass Präsident Putin Gérard Depardieu, dem französischen Schauspieler, die russische Nationalität verliehen habe [1].
Dieses Dekret des Präsidenten kommt nach einem Streit zwischen dem Schauspieler und den französischen Behörden nach der Annahme einer Gesetzesvorlage, um sehr hohe Einkommen [den Teil, der über 1 Million/Jahr Euro hinausgeht (AdÜ)] in Frankreich mit 75 % zu besteuern. Der Schauspieler hatte also dieses Gesetz stark kritisiert, bevor er sich zur Auswanderung nach Belgien entschied und dann seinen Pass zurückgab. Seine Tat wurde dann von dem französischen Premierminister Jean-Marc Ayrault als «schäbig» beschrieben.
Der Fall wurde wieder aktuell, als die russischen Behörden den Schauspieler einluden, sich in dem Land niederzulassen, indem sie ihm versprachen, dass die Besteuerung von 13 % unverändert bleibe. Die neueste Entwicklung in diesem Fall nun: die souveräne Verleihung der russischen Nationalität durch den Präsidenten an den Schauspieler. Dann schrieb dieser einen unglaublichen Liebesbrief an das russische Volk und seinen Präsidenten, worin er auch schrieb: „in Russland tut sich gut leben“. [2]. Am 5. Januar abends erhielt der russische Schauspieler seinen neuen Pass in Sotchi aus den Händen des Präsidenten und schon am nächsten Tag bot man ihm einen Posten als Minister für Kultur einer Region in dem europäischen Teil Russlands an, den er demütig verweigerte. Read more
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Das Große Albanien: ein Projekt der Vereinigten Staaten gegen die orthodoxe Welt?

 
Mittwoch, 5. Dezember 2012 preiste der albanische Premierminister Sali Berisha die Gewährung der Staatsbürgerschaft für alle Albaner, wo immer sie lebten. Diese Erklärung wurde bei einem Besuch in der Stadt Vlora gemacht, wo die Unabhängigkeit des albanischen Staates vor 100 Jahren ausgerufen wurde. Damals hatte sich Albanien gerade vom Osmanischen Joch befreit.
 
Diese Erklärung folgt einer anderen, diesmal einer gemeinsamen Erklärung, die Sali Berisha mit seinem Kosovarischen Amtskollegen Hashim Thaci vor ein paar Wochen machte, in der er die Union alle Albaner versprach. Der Ort war, man muss es zugeben, gut gewählt, da die überwiegende Mehrheit der Menschen in Kosovo heute albanischer Herkunft ist, was nicht immer der Fall war.

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Moskau, Hauptstadt Europas ?

Fast alle Franzosen sind zutiefst europhil und da ist es paradox, dass Ausländer, die nach Frankreich kommen, dort oft auf relative Engstirnigkeit, eine Unkenntnis fremder Sprachen und einen häufig überzogenen Chauvinismus stoßen.
Waren doch die Franzosen Ausgangspunkt des ersten Versuchs  einer europäischen Integration im 9. Jahrhundert, als Karl der Große, Kaiser des Westens, am Ende seiner Regierungszeit an der Spitze eines Kontinental-Reichs stand, das das heutige Frankreich, Teile von Spanien und Italien einen Teil der germanischen Welt und den Balkan umfasste.
Für viele Intellektuelle und Historiker, ist Karl der Große der Vater Europas.
Leider, oder zum Glück für Europa, zerfiel nach seinem Tod sein Reich wieder in Einzelteile.

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Die 25 MYTHEN der Russophobie

Anlässlich des bevorstehenden Jahrestags zwischen Frankreich und Russland in 2010 habe ich beschlossen, das Jahr 2009 ’mit einer kleinen Zusammenstellung , Neubetrachtung und Dechiffrierung der russischen Szene zu beenden.(…). Die Idee zu diesem Artikel wurde mir durch einen großartigen Vorschlag von Anatoly, bei dem ich mich an dieser Stelle bedanken möchte.
Dieser Artikel passt gerade jetzt, weil der Figaro mit einem mit orangener Tinte geschriebenen Artikel herauskommt, der es mir erlaubt, dem Autor den Preis für den Russophoben des Jahres anzubieten.
Ich rege alle meine Leser an, ihr Missfallen über den Artikel gegenüber dem Figaro zu äussern, entweder durch einen Leserbrief oder einen Kommentar zu dem Artikel. Nur so kann durch gemeinsame und vielköpfige Arbeit ein Einfluss auf Inhalte von Artikeln genommen werden, also äussern Sie sich !  (…)

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